Beste Soundkarte für Gamer

Wir Gamer standen schon des Öfteren vor der Frage: Macht eine Soundkarte überhaupt Sinn? Ich glaube das Thema Soundkarten ist unter uns genauso umstritten wie die Diskussion, ob Intel oder AMD besser ist. Braucht man denn überhaupt eine Soundkarte? Was bringt sie mir und bringt sie wesentlich mehrere Vorteile als die Onboard-Soundkarte des verbauten Mainboards? Was ist der Unterschied zwischen einer internen und externen Soundkarte? Was ist eigentlich die beste Soundkarte für Gamer? All diese Fragen kommen bei diesem Thema auf und man weiß gar nicht, wo man eigentlich erst anfangen soll zu suchen. Um dir die Suche zu erleichtern, stelle ich dir die drei besten Soundkarten für Gamer vor und gehe zudem auf alle offen stehenden Fragen ein

Empfehlung

Creative Sound Blaster Z
Creative Sound Blaster-Z
  • interne Soundkarte
  • 24 Bit / 192 kHz Samplingrate
  • 116 dB Rauschabstand
  • 5.1 Surround
  • Verstärker
ASUS Xonar DGX
Asus Xonar DGX
  • interne Soundkarte
  • 24 Bit / 96 kHz Samplingrate
  • 105 dB Rauschabstand
  • 5.1 Surround
  • Kein Verstärker
Creative Sound Blaster X-Fi
Creative Sound Blaster X-FI
  • externe Soundkarte
  • 24 Bit / 96 kHz Samplingrate
  • 100 dB Rauschabstand
  • 5.1 Surround
  • Kein Verstärker

Was ist eigentlich eine Soundkarte?

Eine Soundkarte gibt es OnBoard, Intern oder Extern. Extern wird sie mit USB an den PC angeschlossen. Intern hingegen wird sie im eigenen Gehäuse verbaut. OnBoard, wie der Name schon verrät, ist sie ein Bestandteil des Motherboards. Sie dient als Audio-Interface, und verarbeitet analoge und digitale Audiosignale. Zu den Aufgaben einer Soundkarte gehört die Aufzeichnung, die Synthese, Mischung, Bearbeitung und die Wiedergabe von Tonsignalen.

Bestes Soundkarte für Gamer

Sound

Die Creative Sound Blaster Z hat so einiges auf dem Kasten, wenn es um den Sound geht. Sie unterstützt verschiedene Audiotechnologien, wie beispielsweise Dolby Digital . Außerdem bietet sie einen Cinematic-Modus für Filme. Besonders Gamer der Egoshooter-Szene sollten sich darüber Gedanken machen, sich diese Soundkarte anzuschaffen, da ihr Treiber über einen speziellen Modus verfügt, der das Aufspüren von Gegner durch stark verbesserten Sound vereinfacht. Und wir alle wisse, Sound ist das A und O bei Egoshootern wie zum Beispiel, Counter-Strike.Darüber hinaus bietet der Treiber einen speziellen Scout-Mode, der die Ortung von Gegnern in Ego-Shootern deutlich verbessert. Auch ist für eine verbesserte Kommunikation mit dieser Soundkarte für Gamer gesorgt, da sie über die sogenannte CrystalVoice-Technologie verfügt, welche die Stimme über das angeschlossene Mikrofon viel klarer Aufnimmt. DAC und ADC arbeiten mit einer Abtastrate von 192 kHz bei einer 24-Bit-Auflösung. Der Rauschabstand beträgt 116 dB, was sehr gut für diese Preisklasse ist. Zu guter letzt sorgt EAX, eine hauseigene Technologie für mehr Realität, was den Sound anbelangt. 

Software

Wie auch bei allen anderen Sound Blaster Karten kommt auch bei der Sound Blaster Z das ProStudio als Software zum Einsatz. Am meisten gefällt mir an der Software, dass sie optisch sehr simpel gehalten ist, man aber trotzdem Unmengen an Einstellungsmöglichkeiten hat. So kann man beispielsweise über die Software Stimmverzerrungen einstellen, welche dann automatisch über eure Stimme Wiedergegeben werden. Besondert witzig ist das, wenn der Gegenüber damit nicht rechnet. Auch kann die Audio-Ausgabequelle nur mit einem Klick geändert werden, was extrem praktisch ist.

Anschlüsse

Diese Soundkarte verfügt über vier Analoge Klinkenausgänge. Dadurch ist gewährleistet, dass Headset und 5.1 Surround zur gleichen Zeit, ohne Probleme funktionieren. Durch einen TOSLink-Ausgang kann man einen externen Verstärker an die Soundkarte anschließen. Die zwei Eingänge der Karte bestehen aus einem 3.5mm Klinkenstecker und einem TOS-Link Anschluss.

Typ: interne Soundkarte

Samplingrate: 24 Bit / 192 kHz

Rauschabstand: 116 dB

Kanäle: 5.1

Verstärker: Ja

Anschlüsse: 

In: TOSLink, 1x 3,5mm Klinke (Mikrofon)

Out: 4x 3,5mm Klinke (Kopfhörer + 

Lautsprecher F,R,C), TOSLink

Sehr gutes Preis-Leistung Verhältnis

EAS-Technologie

einfache Software

Großartige Ingame-Leistung durch Scout-Mode

sehr gute Abschmirmung

Klinkenstecker nicht farbig markiert

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Audioqualität 95%
Mikrofonqualität 100%
Abschirmung 100%
Ingame-Leistung 100%

Sound

Wie auch bei allen anderen Soundkarten, bietet die ASUS Xonar DGX GX 2.5 Support. Sie beinhaltet zudem einen integrierten Kofhörerverstärker und verschiedene Modi. Einen der Modi kennen wir bereits vom Creative Sound Blaster X, den Scout-Mode. Aber die ASUS Xonar DGX bietet noch wesentlich mehr, wie beispielsweise einen Modus für verbesserten Voice-over-IP und einen Modus mit intensiveren Bässen um bei Actionspielen die Atmosphäre zu verbessern. Der Klang über die Soundkarte ist sehr gut und da sie zudem auch noch sehr billig ist, kann man hier wirklich nichts falsch machen. Auch der Rauschabstand mit 105 dB ist wirklich sehr groß, wenn man sich den Preis anschaut. Der einzige Nachteil ist, dass die Samplingrate mit 96 kHz wirklich gering ist, aber immer noch wesentlich besser als bei Onboardkarten (meistens ca. 48 kHz).

Software

Die Software ist eigentlich sehr einfach zu verstehen und bietet sehr viele Optionen. Die Soundkarte verfügt über einen Equalizer und sehr genaue Einstellungsmöglichkeiten für Surround-Systeme. Die Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten hat mich sehr überrascht, da die Soundkarte wirklich sehr günstig ist und Soundkarten in dieser Preisklasse normalerweise nicht so viel zu bieten haben. Eine Besonderheit der ASUS Xonar DGX ist der seperate virtuelle Mehrkanalbetrieb, mit welchem Stereo-Headsets eine 5.1-Audiospur simuliert wird.

Anschlüsse

Die Soundkarte verfügt über drei 3,5mm Klinkeanschlüsse Über eine weitere 3,5mm Klinkenbuchse kann ein Mikrofon angeschlossen werden. Außerdem kann ein externer Verstärker über eine TOSLink Ausgang angeschlossen werden.

Typ: interne Soundkarte

Samplingrate: 24 Bit / 96 kHz

Rauschabstand: 105 dB

Kanäle: 5.1

Verstärker: Nein

Anschlüsse: 

In: 1x 3,5mm Klinke (Mikrofon)

Out: 3x 3,5mm Klinke, TOSLink

Preis-Leistungs-Monster

Großartige Ingame-Leistung durch Scout-Mode

super Klang

sehr gute Abschmirmung

Eingeschränkte Software

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Audioqualität 90%
Mikrofonqualität 85%
Abschirmung 100%
Ingame-Leistung 100%

Sound

Der Klang ist des Creative Sound Blaster X-Fi ist super, jedoch muss man die Soundkarte zuvor einstellen, denn die Standardeinstellungn sind nicht gerade optimal. Vor allem ist die Soundkarte super für Filmliebhaber, da sie ganz einfach mit der Fernbedienung gesteuert werden kann. Leider verfügt diese Soundkarte nicht wie die Sound Blaster Z über verschiedene Modi.

Software

Die Soundkarte lässt sich komplett über die mitgelieferte Fernbedienung vornehmen. Dadurch sind die Einstellungen zwar beschränkt, aber die Software bleibt sehr simpel. Die Soundkarte wurde damals für Windows 7 entwickelt und deshalb ist der installierte Treiber nicht mit Windows 10 kompatibel. Aber keine Sorge, ein Windows 10 Treiber befindet sich auf der im Lieferumfang enthaltenen CD.

Anschlüsse

Die Sound Blaster X-Fi verfügt über zwei 3,5mm Klinkenanschlüsse auf der linken Seite, mit welchen ein Headset angeschlossen werden kann. Zudem befindet sich dort auch noch eine In-Line Buchse. Auf der Rückseite befinden sich zwei RCA- und zwei 3,5-mm-Klinkeanschlüsse für die Ansteuerung von 5.1-Anlagen. Auch verfügt die externe Soundkarte über einen TOSLink-Anschluss, mit welchem ein Verstärker angeschlossen werden kann. 

Typ: externe Soundkarte

Samplingrate: 24 Bit / 96 kHz

Rauschabstand: 100 dB

Kanäle: 5.1

Verstärker: Nein

Anschlüsse: 

In: 2x 3,5mm Klinke (Kopfhörer + Mikrofon), 1x 3,5mm Klinke (In-Line)

Out: 2x 3,5mm Klinke, TOSLink, 2x RCA

einfache Installation

kompakt

Fernbedienung

Treiber nicht optimal

Meine Bewertung

Preis-Leistung 90%
Audioqualität 85%
Mikrofonqualität 90%
Abschirmung 80%
Ingame-Leistung 80%

Wie funktioniert eine Soundkarte ?

Um zu wissen, ob OnBoard Sound oder Soundkarte besser ist, sollte man ein wenig verstehen wie ein Soundkarte funktioniert. Natürlich ist eine Soundkarte ine sehr komplexes Bauteil und ich kann hier nicht wirklich auf alles eingehen, aber im Grunde genommen besteht eine Soundkarte für Gamer aus drei grundlegenden Bauteilen: der Audioprozessor, der D/A-Wandler und der A/D-Wandler.

  • Der Audioprozessor einer Soundkarte ist dafür verantwortlich, den Ton von digital in analoge Signale und umgekehrt, umzuwandeln.
  • Der D/A-Wandler (Digital/Analog - kurz: DAC) wandelt ausgehende Signale von digital nach analog um, damit die Töne mit durch Wiedergabegeräte wiedergegeben werden können.
  • Der A/D-Wandler (Analog/Digital - kurz: ADC) wandelt eingehende Signale von analog in digital um, zum Beispiel, die des Mikrofons eines Gaming Headsets. Dabei ist die Abtastrate in Hz und die Soundtiefe in Bit sehr wichtig. Sie entscheiden schlussendlich über die Qualität des Aufgenommenen.

Warum eine dedizierte Soundkarte und nicht OnBoard?

Das ist ganz einfach zu erklären. Wenn ihr eine OnBoard-Soundkarte nutzt, liegt dieser OnBoard Chip auf eurem Motherboard. Jedoch hat das Motherboard schon ohne die OnBoard-Soundkarte genug zu tun. Durch die OnBoard-Soundkarte kann es zu Problemen kommen, die sich durch Störgeräusche bei der Audioausgabe bemerkbar machen. Außerdem hat eine OnBoard-Soundkarte kein wirklich gute Abschirmung, keine hohe ADC- und DAC-Datenkapazität, keine hohe Samplingrate und auch keinen hohen Signalrauschabstand. Das alles bietet jedoch eine dedizierte Soundkarte.  Daher ist es sehr zu empfehlen, sich eine dedizierte Soundkarte anzuschaffen. Vor allem wenn man schon genug Geld beispielsweise für sein Gaming Headset genug Geld ausgegeben hat, möchte man dieses nicht noch durch eine schlechte Soundkarte ausbremsen. Falls ihr mit den gerade eben genannten Fachbegriffen nichts anfangen könnt, keine Sorge, am Ende des Beitrages gibt es eine Übersicht mit Erklärung zu Fachbegriffen und Abkürzungen zum Thema Soundkarte.

Bringt eine Soundkarte wirklich einen besseren Klang?

Kurz und knapp, JA! Das analoge Audiosignal ist für die Audioqualität  verantwortlich und das bedeutet, je besser die Soundkarte desto besser das Audiosignal. Eine gute Soundkarte bietet ein weit aus besseres Signal im Vergleich zur Onboard-Variante. Daher bringt eine Soundkarte für Gamer definitiv einen besseren Sound. Gerne dürft ihr euch aber in folgendem Video selbst überzeugen.

Brauche ich eine Soundkarte?

Möchtest du soundtechnisch das beste aus deinem PC herausholen? Ist dir die  Audio-Performance deines PCs wichtig? Möchtest du deine teure Peripherie nicht durch eine OnBoard-Soundkarte ausbremsen? Dann ist eine Soundkarte sogar mehr als empfehlenswert. Man braucht zwar zum Zocken nicht umbedingt eine Soundkarte, jedoch merkt man schon einen gewaltigen Unterschied zwischen OnBoard- und dedizierter Soundkarte.

 

Es gibt aber auch fälle für die du unbedingt eine Soundkarte benötigst:

  • Hochwertige Kopfhörer mit einer hohen Impedanz sind nicht mit OnBoard-Soundkarten kompatibel
  • Wenn du selbst Musik produzierst, kommst du um eine dedizierte Soundkarte nicht herum
  • Für 7.1 Surround-Systeme sind auch nur dedizierte Soundkarten zu empfehlen

Interne oder externe Soundkarte?

Auch diese Frage ist einfach zu beantworten. Möchtest du eine kompakte mobile Soundkarte haben, die du zum Beispiel mit zu deinen Freunden nehmen kannst oder du besitzt einen Laptop? Dann ganz klar eine externe Soundkarte.

 

Möchtest du jedoch eine Soundkarte für deinen Desktop-PC, dann rate ich dir zu einer internen Soundkarte zu greifen, da diese in den Punkten Klangqualität und Reaktionsgeschwindigkeit aufgrund der viel schnelleren und zuverlässigeren PCIe-Verbindung weit vor den USB-Soundkarten liegen.

Akustische Vorteile einer Soundkarte für Gamer

  • OnBoard-Soundkarten haben einen deutlisch schlechteren Klang als dedizierte Soundkarten. Auch bieten die D/A-Wandler, welche im Mainboard verbaut sind, eine schlechte Abdeckung der verschiedenen Frequenzen. Das hat dem zu Folge, dass man bestimmte Töne nur mit einer dedizierten Soundkarte hören kann.
  • In Filmen und Spielen wirken Effekte wesentlich realistischer. Gespräche und Telefonate klingen zudem wesentlich klarer.
  • Da der Bass sich in den tiefen Frequenzbereichen befindet, klingt auch dieser mit einer Soundkarte stärker und voller.
  • Durch besondere Technologien wie beispielsweise den Scout-Mode, hat man Vorteile bei so einigen Games.

Technische Vorteile einer Soundkarte für Gamer

  • Aufgrund der in Soundkarten verbauten Verstärken, wirkt der Klang von guten Lautsprechern noch einmal wesentlich klarer. So kann aus dem heimischen System noch mehr and Lautstärke und Sattheit herausgeholt werden.
  • Durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten bei bestimmten Soundkarten, lässt sich das Klangbild auf die eigenen Wünsche abstimmen. Auch verhilft eine dedizierte Soundkarte Mikrofonen dazu, noch klarer zu wirken.
  • Eine interne Soundkarte kann meistens nur 16 Bit / 48 kHz wiedergeben. Eine dedizierte Soundkarte toppt das bei weitem und so wird auch die Audiospur klarer und flüssiger.
  • Kurz und Knapp: Wenn man ein 7.1 Surround-System besitzt, kann man auf eine Soundkarte nicht verzichten, da diese allein schon wegen den Anschlussmöglichkeiten unausweichlich ist.

Übersicht für Vor- und Nach dem Kauf der Soundkarte​

Die Klangqualität hängt von den Ausgabegeräten ab

Ganz wichtig ist, auch ein gutes Headset zum Zocken zu besitzen, da die beste Soundkarte nichts bringt, wenn euer Ausgabegerät eine schlechte Klangqualität bietet.

Achte auf technische Angaben

Die verschiedenen technischen Angaben sind sehr wichtig bei der Auswahl einer guten Soundkarte. Man sollte auf folgende Fachbegriffe und ihre Werte achten:

ADC- und DAC-Datenkapazität, Samplingrate, Frequenzgang, Signalrauschabstand

Was die einzelne Fachbegriffe Bedeuten, kann man aus der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Achte auf unterstützte Technologien

Falls ihr bestimmte Technologien wie beispielsweise Dolby Live nutzen wollt, solltet ihr darauf achten, dass eure Soundkarte diese Technologien unterstützt.

Achte auf Kompatibilität

Aktuelle Soundkarten nutzen einen PCIe-Slot. Deshalb solltet ihr darauf achten, dass ein PCIe-Slot auf eurem Mainboard frei ist bevor ihr euch eine Soundkarte anschafft. Viele ältere Soundkarten haben nämlich nur einen PCI-Slot benutzt und falls euer Mainboard daher auch noch etwas älter ist, kann es sein, dass es keinen freien PCIe-Slot gibt.

Platz im Gehäuse

Es kann vorkommen, dass eine Soundkarte nicht in euer Gehäuse passt. Daher solltet ihr vorher überprüfen, welche Gehäuseform ihr habt und mit welchen Gehäuseformen die Soundkarte kompatibel ist.

Treiber

Auch ist es wichtig immer die aktuellsten Treiber zu installieren und diese auch immer aktuell zu halten.

Technolgien wie EAX und GX

Nutze Technologien wie EAX und GX, so wie den Scout-Mode nur, wenn du sie auch brauchst, denn meistens verändern sie das Klangbild.

OnBoard-Soundkarte deaktivieren

Falls du deine Soundkarte schon angeschlossen hast, aber auf einmal dein PC keinen Ton mehr von sich gibt, solltest du die OnBoard-Soundkarte deaktivieren. Dieses geschieht über den Geräte-Manager

Erläuterung der Fachbegriffe: Soundkarte

Durch den ADC-Wandler werden analoge Schallwellen-Signale (zum Beispiel von eurem Mikrofon) in digitale Signale umgewandelt, sodass der Computer sie verstehen kann. Je mehr Datenkapazität (Bits) zur Verfügung steht, desto schneller und sauberer geht diese Verarbeitung über die Bühne.

Der DAC macht im Grunde das gleiche wie der ADC, nur umgekehrt. Wenn ihr beispielsweise eine Musik hört, werden die digitalen Signale über den DAC-Wandler in ein analoges Signal umgewandelt. Dadurch könnt ihr die Musik über euer Headset hören. Hier gilt das gleiche: Je mehr Bits zur Verfügung stehen, desto besser die Wiedergabe.

Vielen sagt der Begriff Ohm bestimmt etwas. Nunja, die Impedanz ist eigentlich nichts anderes als ein Widerstand. Je höher der unterstützte Wert einer Soundkarte ausfällt, desto bessere Lautsprecher und Kopfhörer werden unterstützt. Deshalb sind sehr teure Kopfhörer meist nicht mit OnBoard-Soundkarten kompatibel, da diese eine höhere Impedanz benötigen, als die Soundkarte unterstützt.

Die Samplingrate gibt an, wie viele Töne pro Sekunde aufgezeichnet werden. Je höher die Samplingrate ist, desto präziser ist die fertige Audiospur.

Dieser Wert gibt die Rauschfilterung an. Je höher dieser Wer ist, desto besser.

Bei der Frequenzreichweite spricht man von der Reichweite der unterstützten Töne. Beispielsweise befindet sich der Bass immer im unteren Bereich der Frequenzreichweite. Angegeben wird immer die unterste und oberste Frequenz. 20 bis 20.000 Hertz sind hier Pflicht. Jedoch desto breiter die Frequenzreichweite, desto besser.

Durch eine EMI-Abschirmung werden Störgeräusche vermindert. Diese gibt es jedoch nur bei teureren Soundkarten.

I/O ist einfach nur ein Überbegriff für die Anschlüsse, die der Soundkarte zur Verfügung stehen. Wiedergabegeräte wie Kopfhörer werden immer an Output-Anschlüssen angeschlossen. Eingabegeräte wie beispielsweise Mikrofone werden hingegen an Input-Anschlüssen angeschlossen.

Fazit

Eine dedizierte Soundkarte bringt doch so ihre Vorteile und wenn man das ganze Potential aus seinem System schöpfen möchte, sollte man auf jeden Fall zu einer nicht OnBoard-Lösung greifen. In meinem Fall wäre das die Creative Sound Blaster X, da sie einfach ein super Preis-Leistungsverhältnis hat und einen super Klang. Auch die Software ist einfach zu bedienen. Falls ihr also auch wie ich Wert auf Sound legt, zögert nicht und holt euch eure dedizierte Soundkarte, ihr werdet es nicht bereuen.