Bestes Gaming Headset bis 100 Euro

Du hast dir schon einiges an Peripherie wie zum Beispiel die beste mechanische Gaming Tastatur unter 100 Euro zugelegt und jetzt bist du auf der Suche nach dem besten Gaming Headset bis 100 Euro, denn in der heutigen Zeit heißt High-End nicht direkt, dass man Unmengen an Geld dafür ausgeben muss. 

Auch muss nicht immer alles gleich High-End sein, da sehr viele Produkte in der Mittelklasse,wie ein fertiger Gaming PC für 500 Euro vollkommen ausreichen um alle aktuellen Spiele flüssig und mit konstanten 60 FPS zocken zu können. Ich bin davon überzeugt das man auch für Peripherie nicht zu viel ausgeben muss und eigentlich jedes Peripherie-Teil bis 100, wie zum Beispiel die beste mechanische Gaming Tastatur bis 100 Euro vollkommen ausreicht.

Empfehlung

HyperX Cloud Alpha
  • Geschlossene Bauweise
  • Memory-Schaum
  • Abnehmbare Kabel
  • Audiosteuerrung
  • 3,5mm Klinke
Lioncast LX50
  • Geschlossene Bauweise
  • Memory-Schaum
  • Abnehmbare Kabel
  • Audiosteuerrung
  • 3,5mm Klinke
SteelSeries Siberia 200
  • Geschlossene Bauweise
  • Memory-Schaum
  • Abnehmbare Kabel
  • Audiosteuerrung
  • 3,5mm Klinke

Warum ausgerechnet 100 Euro ? Leider ist der Qualitätsunterschied zwischen 50 und 100 Euro sehr bemerkbar und da die Peripherie auch eine langfristige Investition ist sollte man nicht komplett billige Produkte kaufen.

 

Vielleicht hört sich aber sogar für den einen 100 Euro relativ viel für ein Headset an, aber ich kann euch versichern, dass die 100 Euro gut investiert sind und das man einen deutlichen Qualitätsunterschied merkt. Zudem billige Headsets meistens nach 1 Jahr kaputt gehen bzw. das Mikrofon nach einiger Zeit den Geist aufgibt und man sich immer wieder ein neues Headset holen muss. 

 

Das kann man sich aber auch einfach sparen, indem man sich ein Gaming Headset bis 100 Euro holt und mit diesem dann mehrere Jahre verweilt. Ein Gaming Headset bis 100 Euro weißt noch andere Vorteile auf wie zum Beispiel der verbesserte Tragekomfort. Neben den Tragekomfort sollte man zudem auf die Frequenzreichweite, Schallschutz und die Tonqualität achten. 

 

Natürlich ist für uns Online-Gamer auch die Mikrofonqualität ein entscheidender Faktor, da es nichts schlimmeres gibt als mit jemanden in Teamspeak oder in Discord zu sprechen und man hört wie sein gegenüber gefühlt in eine Kartoffel spricht.

Bestes Gaming Headset bis 100 Euro

HyperX Cloud Alpha

Mit dem Cloud Alpha bring HyperX neue geschlossene Over-Ear-Kopfhörer mit geschlossener Bauweise auf den Markt. Wenn man sich das Cloud Alpha ansieht, fällt einem direkt auf, dass es optisch fast identisch zum HyperX Cloud II ist. Dies ist auch gewollt, denn das HyperX Cloud Alpha ist der direkte Nachfolger des Clooud II und deshalb setzt der Hersteller auf das altbewährte Design. Auffallend sind wie immer die roten Akzente die überall im Headset verarbeitet sind. Der rote Aluminiumrahmen verbindet wie schon beim Vorgänger beide Ohrmuscheln miteinander und lässt sich mit Hilfe einer Schiene sehr leicht und angenehm verstellen. 

 

Durch die verstellbaren Bügel sitzt das Cloud Alpha auf jedem Kopf fest und verrutscht nicht. Das Kopfband ist mit Kunstleder überzogen und auf der Unterseite gepolstert. Das Polster ist sehr weich und wirklich angenehm. Eigentlich habe ich bei der Polsterung des Kopfbandes immer etwas auszusetzen aber bei diesem Headset merke ich persönlich auch nach stundenlangem Zocken das Kopfband überhaupt nicht. 

 

Die Ohrmuscheln sind mit einer Kunststoffverkleidung ausgestattet, die sich auf Grund ihrer matten Oberfläche wirklich hochwertig anfühlt. Eines der Hauptkriterien, warum das HyperX Cloud Alpha eines der besten Headsets bis 100 Euro ist, ist die Ohrmuschelpolsterung. Die Ohrmuscheln selbst sind mit einer Kunstlederoberfläche ausgestattet. Die Ohrmuscheln selbst besitzen eine Polsterung mit Memory-Schaum, welche dich ganz vergessen lässt, dass du ein Headset auf den Ohren hast. Die Polsterung ist dermaßen angenehm, dass ich wirklich nie das Verlangen habe, das Headset abzunehmen, weil es mir langsam auf die Ohren drückt. Auch der Druck des Headsets der auf den Kopf ausgeübt wird ist sehr gut ausbalanciert um für einen perfekten Tragekomfort zu sorgen. 

 

Obwohl die Ohrmuscheln mit Kunstleder überzogen sind, ist die Wärmeentwicklung eher im niedrigen Bereich. Auch sind sie sehr gut abgeschirmt, was immer für eine gute Qualität des Headsets spricht. Wie schon beim HyperX Cloud II, lässt sich das Mikrofon mit Leichtigkeit abnehmen um so das Headset als normale Kopfhörer benutzen zu können. Das Headset ist jedoch anders als bei dem HyperX Cloud II ohne USB-Sounkarte, welche ohnehin die Achillesferse des Vorgängers war.

Anstelle der USB Verbindung setzt das Cloud Alpha auf ein 1,3 Meter langes Kabel mit Fernbedienung zur Lautstärkeregelung und zum Stummschalten des Mikrofon. Das Kabel endet in einem 3,5mm TRRS-Stecker. Dadurch ist gewährleistet, dass das Headset mit allen Plattformen die über einen 3,5mm Stecker verfügen, kompatibel. Außerdem liegt dem Headset ein 2m langer Splitter bei, der das Kabel mit TRRS-Stecker auf die zwei herkömmlichen TRS-Stecker (3,5mm Klinkenstecker für Audio und Mikrofon) unterteilt. 

 

Außerdem beinhaltet der Lieferumfang ein kleine Stofftasche für den Transport des Cloud Alpha. Anders als bei vielen Headsets aus dem Gaming-Bereich, welche oft das Problem eines viel zu starken Bass haben, setzt das HyperX Cloud Alpha auf ein Doppelkammersystem, bei dem tiefen Frequenzen von den Höhen und Mitten getrennt werden, um so zum Beispiel Verzerrungen zu verhindern. Durch diese Technik, ist der Bass weiterhin stark, aber die Mitten und Höhen sind immer noch hörbar. 

 

Das Headset hat eine relativ gute Soundstage für ein geschlossenes Headset. Das bedeutet das alle sich etwas größer und weiter anhört. Das hat mich sehr verwundert, da man sowas eigentlich nur von offenen Kopfhörern wie dem DT990 Pro. Insgesamt glänzt das Headset mit einem wirklich tollen Sound und ist auf Grund einer neutralen Abstimmung nicht nur zum Zocken geeignet, sondern auch um Filme zu schauen oder Musik zu hören.  

 

Der Ton über das abnehmbare Mikrofon ist relativ gut. Die Stimme ist klar und deutlich zu hören. Auch das Problem, dass viele mit dem HyperX Cloud II hatte, dass das Mikrofon viel zu leise war, wurde behoben. Wie ich schon erwähnt hatte, gibt es nichts schlimmeres als jemanden der gefühlt in eine Kartoffel spricht. Daher musst du dir mit dem Cloud Alpha keine Sorgen machen, dass dein Gegenüber dieses Gefühl hat. Desweiteren ist das Mikrofon mit einem Popschutz ausgestattet, der sog. Pop-Laute relativ gut abfängt. Auch die Rauschunterdrückung funktioniert einwandfrei.  Es ist wirklich nie ein Rauschen zu hören. Das Mikrofon selbst ist sehr flexibel und lässt sich individuell positionieren.

Typ: Geschlossene Bauweise

Frequenzbereich Audio: 13 – 27.000 Hz

Frequenzbereich Mikrofon: 50 – 18.000 Hz

Gewicht: 336g

Anschluss: 3,5mm Klinke (TRRS & TRS)

Unschlagbagres Preis-Leitsungs-Verhältnis

Tolles Design

Sehr bequem

Gute Audioqualität

Vielseitig einsetzbar

Abnehmbares Mikrofon und Verbindungskabel

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Audioqualität 95%
Mikrofonqualität 90%
Abschirmung 85%
Komfort 100%
Design 100%

Lioncast LX50

Lioncast ist eine Berliner Hersteller, der sich auf PC- und Konsolenzubehör spezialisiert hat. Mit dem LX50 bringt Lioncast ein Gaming Headset unter 100 Euro auf dem Markt, das durch Qualität für niedrigen Preis überzeugen soll. Das Headset ist sehr schlicht in schwarz gehalten. An den Ohrmuscheln ist jeweils das rote Lioncast Logo abgebildet. An den beiden Außenseiten des LX50 ist außerdem eine Aluminiumplatte angebracht, die dem Headset den aggressiven „Gaming-Look“ geben soll. Die beiden Ohrmuscheln sind mit einem Aluminiumrahmen verbunden, welcher sich auf Grund von zwei Schienen sehr leicht verstellen lässt.

 

Dadurch sitzt das LX50 sehr fest auf dem Kopf und verrutscht kaum. Das Kopfband ist mit Kunstleder überzogen und ebenso auf der Unterseite gepolstert. Leider muss ich sagen, dass die Polsterung nicht so hochwertig ist wie bei dem HyperX Cloud Alpha, jedoch immer noch sehr angenehm. 

 

Die Ohrmuscheln sind mit einer Kunststoffverkleidung ausgestattet und verfügen, wie schon erwähnt, über jeweils eine Aluminiumplatte, welche das Headset hochwertiger aussehen lässt, als nur mit einer Kunststoffverkleidung. Die Ohrmuschelpolsterung selbst ist relativ dick und mit Kunststoffleder überzogen. Man merkt durch die gute Polsterung eigentlich kaum, dass man ein Headset benutzt. Da die Polsterung aber relativ dick ist, haben Brillenträger ein Problem. Denn das Headset übt eigentlich einen angenehmen Druck auf den Kopf aus, jedoch schmerzt einem als Brillenträger der Kopf nach einer geraumen Zeit, da durch die dicke Polsterung die Brille zu stark an den Kopf gedrückt wird. 

 

Da die Ohrmuscheln mit Kunstleder überzogen sind und die Polsterung relativ dick ist, ist dementsprechend auch die Wärmeentwicklung hoch. Jedoch ist das LX50 wirklich sehr gut abgeschirmt. Das Mikrofon ist mit einer 3,5mm Klinke am Headset befestigt und lässt sich leicht abnehmen. 

 

Anstelle einer USB Verbindung setzt auch Lioncast bei dem LX50 auf ein 1,35 Meter langes Kabel mit Fernbedienung zur Lautstärkeregelung und zum Stummschalten des Mikrofon. Das Kabel endet in einem 3,5mm TRRS-Stecker. Das Headset ist daher, ebenso wie das HyperX Cloud Alpha mit allen Plattformen kompatibel. Außerdem ist ein 2m langer Splitter bei, der das Kabel mit TRRS-Stecker auf die zwei herkömmlichen TRS-Stecker (3,5mm Klinkenstecker für Audio und Mikrofon) unterteilt mit im Lieferumfang inbegriffen.

 

Neben den Ohrmuscheln, welche mit Kunststoffleder überzogen sind, sendet der Hersteller noch Stoffohrpolster mit. Welche man am Ende benutzt, muss man sich selbst überlegen. Stoffohrpolster sind auf Dauer kühler und man schwitzt nicht so leicht. Kunstlederpolster schirmen jedoch wesentlich besser ab. Was mich sehr überrascht hat, ist der klare und starke Bass des LX50. Die Audioqualität des LX50 ist so gut, dass das Headset es locker mit der Audioqualität von doppelt so teuren Headsets aufnehmen kann. Am besten funktioniert das Headset auf einer neutralen Einstellung, da wenn man den zum Beispiel den Bass verstärkt, die Mittleren und Hohen Frequenzen zu weit in den Hintergrund geraten.

 

Der Ton über das abnehmbare Mikrofon ist auch überraschend gut. Die Stimme ist klar und deutlich zu hören und relativ laut. Es kam zwar ein, zwei mal vor, dass mich jemand in Teamspeak leiser stellen musste, aber im großen und ganzen ist das Mikrofon wirklich solide.

Typ: Geschlossene Bauweise

Frequenzbereich Audio: 20 – 20.000 Hz

Frequenzbereich Mikrofon: 50 – 15.000 Hz

Gewicht: 350g

Anschluss: 3,5mm Klinke (TRRS & TRS)

Super Preis-Leistungs-Verhältnis

Sehr gute Audioqualität

Abnehmbares Mikrofon

Vielseitig einsetzbar

Nicht geeignet für Brillenträger

Meine Bewertung

Preis-Leistung 90%
Audioqualität 95%
Mikrofonqualität 85%
Abschirmung 85%
Komfort 85%
Design 80%

SteelSeries Siberia 200

SteelSeries orientiert sich bei der Optik des Siberia 200 ganz eindeutig beim großen Bruder, dem Siberia 350. Das Siberia 200 besitzr zwei Streben aus Kunststoff und eine flexible Kopfhalterung mit einer Kunstlederoberfläce. Die Streben halten hierbei das Headset stabil zusammen. Die Polsterung ist flexibel und passt sich dem Kopf an. Das Siberia 200 ist bis auf die Ohrpolster und das Meshgitter an den Ohrmuscheln, komplett in weiß und hat einen wirklich edlen Look. Auch die Verarbeitung ist sehr ordentlich und weißt keinerlei Mängel auf. 

 

Das Headset ist zudem sehr leicht und auf Grund des geringen Gewichtes kaum auf dem Kopf spürbar. Da die flexible Kopfhalterung sich an jeden Kopf anpasst, verrutscht das Headset kaum. Die Polster sind mit Kunstleder überzogen und wirklich sehr angenehm beim Tragen. Leider sind diese jedoch nicht austauschbar, was bedeutet, dass man mit den Polstern wirlich sehr vorsichtig umgehen muss.

 

Da die Polsterung relativ dick ist werden die Ohren aber sehr schnell warm und da man die Polsterung nicht austauschen kann ist das für mein ein Minuspunkt des Siberia 200. Bei dem Mikro setzt SteelSeries anders als die Hersteller HyperX und Lioncast, bei dem Siberia 200 auf eine ausfahrbare Variante.

 

Als Anschlüsse bietet das Siberia 200 ebenso kein USB sondern zwei 3,5mm Klinkenanschlüsse, so dass das Anschließen an einem PC kein Problem darstellt. Sollte man nur einen Stecker zur Verfügung haben, zum Beispiel bei Smartphones oder den Playstation 4 Controller, kann man den mitgeliefierten TRS auf TRRS Adapter benutzen.

 

Das Siberia 200 hat mich im Sound wirklich überrascht, da dieser sehr ausgewogen klingt. Dafür sorgen die beiden 50mm Treiber, welche ein sehr breites Klangbild erzeugen. Auch der Bass ist sehr angenehm, leider nicht so stark wie beim Lioncast LX50. Jedoch kommen Vocals viel besser zur Geltung. Das liegt daran, dass das Siberia 200 besonders bei den Höhen glänzt. Durch die ausgeprägten Höhen kommen vor allem die Stimmen in Spielen gut zum Vorschein, auch das frühzeitige Erkennen von Gegnern in Shooter-Spielen ist mit dem Siberia 200 super einfach. Leider fehlt es dem Headset ein wenig an Kraft, sollte man Action-Spiele zocken.

 

Das Mikrofon ist wie schon erwähnt, ausfahrbar und versteckt sich in der Ohrmuschel. Man kann es einfach ausziehen und seinen Wünschen nach anpassen. Leider ist die Qualität des Mikrofons nicht wirklich gut. Da hätte ich mir einiges mehr vorgestellt. Zudem hört man immer wieder Hintergrundrauschen, was deine Mitspieler nach einer Weile bestimmt stören wird.

Typ: Geschlossene Bauweise

Frequenzbereich Audio: 10 – 28.000 Hz

Frequenzbereich Mikrofon: 50 – 16.000 Hz

Gewicht: 235g

Anschluss: 3,5mm Klinke (TRRS & TRS)

Gute Audioqualität

Ausfahrbares Mikrofon

Hochwertiges Design

Vielseitig einsetzbar

Leider schlechtes Mikrofon

Meine Bewertung

Preis-Leistung 80%
Audioqualität 90%
Mikrofonqualität 65%
Abschirmung 85%
Komfort 85%
Design 100%

Fazit

Wie du also siehst, musst du gar nicht hunderte von Euro ausgeben und an gute Peripherie für deinen Gaming PC oder Gaming Notebook zu gelangen. Oftmals reichen 100 Euro aus. Ich persönlich bin von dem HyperX Cloud Alpha total überzeugt. Deshalb ist es auch bei mir zu Hause im Einsatz. Mit diesem Headset kannst du eigentlich nichts falsch machen und vom Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es aktuell auf dem Markt kein anderes Headset, was es schlagen kann. Falls du aber eigentlich nur auf der suche nach Kopfhörern warst, da du ein Standmikrofon für die Spracheingabe benutzt, habe noch einen Artikel über die besten Kopfhörer bis 100 Euro hier auf meiner Website für dich.