Bestes LGA1151 Gaming Mainboard

Die Grundbasis eines Gaming PC’s ist das sogenannte Mainboard. Am Main- oder auch Motherboard, werden alle Kompenenten des PC’s angeschlossen. Somit ist es der Mittelpunkt jedes PC’s. Leider findet man sich auf dem heutigen Markt kaum noch zurecht da es extrem viele Modelle gibt und man sehr schnell den Überblick verliert. 

 

Genau aus diesem Grund möchte ich euch die besten LGA1151 Gaming Mainboards vorstellen, damit ihr euch einfacher zurecht findet und euch eure Kaufentscheidung leichter fällt. Ihr müsst zudem kein PC-Experte sein um ein gutes Mainboard zu finden, denn ich werde euch zusätzlich erklären auf welche Faktoren man beim Kauf eines Mainboards achten muss. Am Ende des Beitrages findet ihr zudem eine Erklärung der im Beitrag verwendeten Fachbegriffe.

Empfehlung

MSI Z390-A Pro
  • ATX
  • Z390
  • LGA1151
  • DDR4
ASRock H370M Pro4
  • Micro-ATX
  • H370
  • LGA1151
  • DDR4
Gigabyte Z390 AORUS
  • ATX
  • Z390
  • LGA1151
  • DDR4

Zunächst möchte ich erklären wieso der Beitrag sich auf den LGA1151 Sockel beschränkt und keine anderen Intel Sockel beinhaltet. Aufgrund des CPU-Chaos im vergangenen Jahr hat Intel für das Jahr 2019 wesentlich weniger verschiedene Chipsätze produziert und die 300er-Serie, so wie die Coffee Lake CPU’s zum Standard gemacht. Auch sind daher die neuen LGA1151 Sockel preislich wesentlich attraktiver geworden. Deshalb macht es keinen Sinn noch alte Chipsätze wie beispielsweise den LGA1150 im Jahr 2019 zu verwenden. Zudem sind die meisten CPUs der 9ten Generation mit fast allen Z370-Mainboards abwärts kompatibel.

 

Falls ihr euch ein neues Mainboard zulegen wollt, aber eure CPU nicht tauschen möchtet, müsst ihr besonders darauf achten, welchen Sockel eure CPU verwendet. Alternativ könnt ihr auch einfach von eurem PC den Mainboard Namen auslesen lassen und somit nachsehen, welchen Sockel euer aktuelles Mainboard besitzt. Wie man herausfindet welches Mainboard ihr besitzt, könnt ihr in meinem Beitrag „Mainboard herausfinden“ nachlesen.

Bestes Mainboard für Gamer

Meine Empfehlung

Das MSI Z390-A Pro hat aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter allen LGA1151 Mainboards auf dem Markt. Bei einem Preis von rund 125 Euro wird einem so einiges geboten, jedoch sollte man darauf achten, dass das Mainboard nur mit Intel CPU’s der 8ten und 9ten Generation kompatibel ist. Das Mainboard, stellt insgesamt zwei PCIe-x16-Slots und vier PCIe-x1-Slots bereit. Das Mainboard unterstzützt zudem AMD CrossFire und NVIDIA SLI, was bedeutet, dass man mehrere Grafikkarten gleichzeitig verwenden kann.

 

Es besitzt vier RAM-Steckplätze, welche bis zu 64GB DDR4-Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus unterstützen. Da es sich bei diesem Mainboard um ein Mainboard mit Z390-Chipsatz handelt, unterstützt es RAM-Takraten mit bis zu 2.666 MHz. Die Unterstützte Taktrate kann jedoch mittels Overclocking auf bis zu 4.400 MHz erhöht werden.

 

Auch bei HDD- und SSD-Festplattenanschlüssen hat MSI bei diesem Mainboard nicht gespart. Es stehen sechs SATA-6G-Anschlüsse und zwei M.2- Steckplätze für die M.2-SSD-Festplatten zur Verfügung. Die beiden M.2-Steckplätze sind mir Turbo M.2 ausgestattet, was die Performance der verwendeten SSD’s optimiert. Somit ermöglicht das Mainboard Datentransferraten von knapp 4GB/s. Damit sind die M.2-SSDs bis zu acht Mal schneller als SATA-6G-SSDs! 

 

Da dieses Mainboard besonders im Gaming bereich beliebt ist, darf es natürlich auch an der I/O-Blende nicht an Anschlüssen mangeln. Dort befindet sich unter anderem ein USB 3.1-Anschluss mit Typ-C-Buchse. Dieser besondere Port ist relativ neu auf dem Markt und ermöglicht, dass ein USB-Typ-C-Port beidseitig angeschlossen werden kann. USB 3.1 ist USB 2.0 bei weitem Überlegen und erreicht maximale Geschwindigkeiten von 10 Gbit/s. Außerdem könnt ihr an diesem Port Smartphones und Tablets die über einen USB 3.1 Port mit Schnellladefunktion verfügen, extrem schnell aufladen. 

 

Natürlich möchte man aber auch normale USB-Sticks mit USB 2.0 und 3.0 anschließen. Auch hierbei gibt es keinerlei Probleme, da das Mainboard desweiteren über zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports verfügt. Auch ein DVI-D- und ein DisplayPort-Anschluss ist gegeben, womit man bis zu zwei Bildschirme  gleichzeitig anschließen kann. Für Lüfter und Pumpen stehen zudem sieben Anschlüsse bereit.

 

Ein besonderes Highlight bei dem MSI Z390-A Pro Mainboard ist das auffällige Kühlerdesign und die integrierte rote LED-Beleuchtung, welche besonders gut in einem Tower mit Sichtfenster aussieht. 

Format: ATX

Chipsatz: Z390

Sockel: Intel LGA1151 (8te und 9te Gen.)

RAM: 4x DDR4 mit max. 64GB (2.666 MHz, bis zu 4.400 MHz mittels OC)

Größe: 24,4 x 30,5 cm

Gewicht: 998g

 

Anschlüsse:

PCI 3.0 x16: 4x

PCI 3.0 x1: 1x

SATA-6G: 6x

M.2: 2x

USB 3.1: 2x (1x Typ-A, 1x Typ-C)

USB 3.0: 2x

USB 2.0: 2x

HDMI: –

DVI-D: 1x

DisplayPort: 1x

Lüfter/Pumpenanschlüsse: 7x

Unschlagbagres Preis-Leitsungs-Verhältnis

Hochwertige Verarbeitung

Unterstützt Übertakten

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Ausstattung 90%
Qualität 100%

Die Alternative

Als zweites Mainboard stelle ich euch das ASRock H370M Pro4 vor. Bei diesem Mainboard muss unbedingt beachtet werden, dass es den Formfaktor Micro-ATX besitzt und dass es nur mit der 8ten Generation der Intel CPUs kompatibel ist. Auffallend ist direkt der unglaublich nierige Preis. Das Mainboard kostet nur knapp schlappe 90 Euro und ist daher für ein Mainboard mit einem LGA1151 Sockel wirklich sehr billig.

 

Insgesamt verfügt das Mainboard über zwei PCIe-x16-Slots und zwei PCIe-x1-Slots. Außerdem können zwei AMD Grafikkarten an das Mainboard angeschlossen werden, da es über die AMD CrossFire Technologie verfügt. Leider beschränkt sich die Auswahl an Grafikkarten auf AMD, falls man mehr als eine Grafikkarte benutzen möchte, da die NVIDIA SLI bei diesem Mainboard nicht unterstützt wird.

 

Das ASRock H370M Pro4 verfügt zudem über vier DDR4 RAM-Bänke und unterstützt eine Taktfrequenz von bis zu 2.666 MHz. Da es sich bei dem Chipsatz um einen H370M handelt, welcher nicht fürs Übertakten gedacht ist, kann man die Unterstützte Taktfrequenz anders als beim MSI Z390-A Pro nicht erhöhen. 

 

Als Anschlüsse für die Festplatten stehen euch bei diesem Mainboard wie schon beim vorherigen Mainboard sechs SATA-6G-Anschlüsse und zwei M.2-Steckplätze zur Verfügung. Auch dieses Mainboard ist in der Lage das NVMe-Protokoll zu verwenden, was die Performance der NVMe M.2-SSD-Festplatten optimiert und so einen Datentransfer von knapp 4GB/s ermöglicht. Damit sind die M.2-SSD’s ebenso bis zu acht Mal schneller als die SATA-6G-SSD’s!

 

An der I/O Blende befinden sich ein USB 3.1-Anschluss mit Typ-C-Buchse, so wie ein USB 3.1-Anschluss mit Typ-A-Buchse, welcher maximale Geschwindigkeiten von 10 Gbit/s erreicht. Außerdem könnt ihr an diesem Port Smartphones und Tablets die über einen USB 3.1 Port mit Schnellladefunktion verfügen, extrem schnell aufladen. 

 

Desweiteren verfügt das Mainboard über zwei USB 2.0 und zwei USB 3.0 Ports, welche das Anschließen weiterer Peripherie ermöglichen. Leider befindet sich kein DisplayPort-Anschluss an der I/O Blende, stattdessen aber ein DVI-D- und ein HDMI-Anschluss, welche eigentlich vollkommen ausreichen sollten. Für Lüfter und Pumpen stehen insgesamt dreiAnschlüsse bereit.

Format: Micro-ATX

Chipsatz: H370

Sockel: Intel LGA1151 (8te Gen.)

RAM: 4x DDR4 mit max. 64GB (2.666 MHz)

Größe: 27,4 x 26,2 cm

Gewicht: 1,04kg

 

Anschlüsse:

PCI 3.0 x16: 2x

PCI 3.0 x1: 2x

SATA-6G: 6x

M.2: 2x

USB 3.1: 2x (1x Typ-A, 1x Typ-C)

USB 3.0: 2x

USB 2.0: 2x

HDMI: 1x

DVI-D: 1x

DisplayPort: –

Lüfter/Pumpenanschlüsse: 3x

Sehr gutes Preis-Leitsungs-Verhältnis

Hochwertige Verarbeitung

Unterstützt kein Übertakten

Nur mit CPU’s der 8ten Generation kompatibel

Meine Bewertung

Preis-Leistung 90%
Ausstattung 80%
Qualität 100%

Das High-End Board

Das dritte Mainboard auf meiner Liste ist auch das teuerste und fällt mit seinem Preis von knapp 200 Euro auch in die Preiskategorie der High-End Mainboards. Das Mainboard besitzt den ATX-Formfaktor und unterstützt ebenso wie das MSI Z390-A Pro Intel Prozessoren der 8ten und 9ten Generation.

 

Ein Mainboard mit so einem Preis muss natürlich auch einiges an Ausstattung haben. Aber keine Sorge, bei der Ausstattung hat der Hersteller auf keinen Fall gespart und rechtfertigt damit auch den Preis. Das Gigabyte Z390 AORUS verfügt über drei PCIe-x16-Slots und drei PCI-x4-Slots. Zudem können zwei Grafikkarten verwendet werden. Dabei spielt es keine Rolle ob AMD oder NVIDIA, da das Mainboard AMD CrossFire, so wie NVIDIA SLI unterstützt.

 

Wie auch schon die beiden anderen Mainboards besitzt das Gigabyte Z390 AORUS vier RAM-Steckplätze, welche bis zu 64GB DDR4-Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus unterstützen. Da es sich bei diesem Mainboard ebenso um ein Mainboard mit Z390-Chipsatz handelt, unterstützt es RAM-Takraten mit bis zu 2.666 MHz. Die Unterstützte Taktrate kann jedoch mittels Overclocking auf bis zu 4.266 MHz erhöht werden.

 

Bei den Festplattensteckplätze hat sich im Vergleich zu den anderen beiden Mainboards auch nichts geändert, denn es stehen sechs SATA-6G-Anschlüsse und zwei M.2- Steckplätze für die M.2-SSD-Festplatten zur Verfügung. Die beiden M.2-Steckplätze sind mir Turbo M.2 ausgestattet, was die Performance der verwendeten SSD’s optimiert. Somit ermöglicht das Mainboard Datentransferraten von knapp 4GB/s. Damit sind die M.2-SSDs bis zu acht Mal schneller als SATA-6G-SSDs! 

 

An der I/O-Blende verfügt das Z390 Aorus Pro Wifi über drei USB-3.1-Anschlüsse einmal mit Typ C und zweimal mit Typ-A-Buchse. Weiterhin befinden sich an der I/O-Blende neben drei USB-3.0- und vier USB-2.0-Ports auch ein HDMI-Anschluss. Insgesamt stellt das Board acht Anschlüsse für Lüfter und Pumpen bereit. Zudem ist das Mainboard mit WLAN ausgestattet. Das bedeutet, man braucht keinen externen WLAN-Stick oder eine dedizierte WLAN-Karte.

 

Jetzt kommen wir aber zu den besonderen Ausstattungen des Mainboards. Neben der schon genannten WLAN-Funktion verfügt das Mainboard über einen integrierte M.2 Thermaschutz, der verhindert, dass die M.2 SSD-Festplatten zu heiß werden. Laut der Gigabyte Website lässt sich ein enormer Unterschied zwischen Mainboards mit und ohne Thermaschutz erkennen. Außerdem gibt es eine integrierte Lüftersteuerung mit dem Namen SmartFan 5.

 

Auch verfügt das Mainboard über cFosSpeed, welches einen Netzwerk-Manager darstellt und für einen extrem geringen Ping in Onlinegames sorgt. Das geschieht indem cFosSpeed die verschiedenen Anwendungen automatisch in verschiedenen Prioritätsstufen einteilt. 

 

Neben den verstärkten PCIe-Slots die in einer extra Ummantelung stecken gibt es auch noch USB 3.1Typ-C Konnektoren auf dem Board, welche man mit seinem Gehäuse verbinden kann, so dass man (wenn das Gehäuse dafür ausgelegt ist) am Frontpanel einen USB 3.1 Typ-C Anschluss hat.

 

Um den Board noch einen gewissen Touch zu geben setzt der Hersteller auf ein RGB System mit dem Namen RGB Fusion 2.0, welches komplett über die RGB Fusion App gesteuert werden kann.

Format: ATX

Chipsatz: Z390

Sockel: Intel LGA1151 (8te und 9te Gen.)

RAM: 4x DDR4 mit max. 64GB (2.666 MHz, bis zu 4.400 MHz mittels OC)

Größe: 30,5 x 24,4 cm

Gewicht: 998g

 

Anschlüsse:

PCI 3.0 x16: 3x

PCI 3.0 x1: 3x

SATA-6G: 6x

M.2: 2x

USB 3.1: 2x (1x Typ-A, 1x Typ-C)

USB 3.0: 3x

USB 2.0: 4x

HDMI: 1x

DVI-D: –

DisplayPort: –

Lüfter/Pumpenanschlüsse: 8x

Sehr gutes Preis-Leitsungs-Verhältnis

Extrem hochwertige Verarbeitung

 Unterstützt Übertakten

 Extra Features wie z.B Thermaschutz

Relativ Teuer

Meine Bewertung

Preis-Leistung 95%
Ausstattung 100%
Qualität 100%

Welche der drei Grafikkarten sollte ich demnach kaufen?

  • MSI Z390-A Pro, wenn du
    ein ATX-Gehäuse besitzt und übertakten möchtest

  • ASRock H370M Pro4 , wenn du
    ein ATX bis Micro-ATX Gehäuse besitzt und nicht übertakten möchtest

  • Gigabyte Z390 AORUS , wenn du
    viel Wert auf hohe Qualität und extra Features wie Thermaschutz legst und zudem übertakten möchtest

Auf was muss beim Kauf eines Mainboards geachtet werden?

Passt mein Gehäuse und mein Mainboard zusammen?

Als aller erstes muss beim Kauf eines neuen Mainboards darauf geachtet werden, dass das Mainboard in das Gehäuse passt. Deshalb ist die Größe eures Mainboards der erste und wichtigste Faktor vor dem Kauf. Eigentlich gibt es aktuell nur drei populäre Varianten, da alle anderen Varianten nicht wirklich zu empfehlen sind. Diese drei Formfaktoren sind ATX, Micro-ATX und Mini-ATX. Der Formfaktor gibt die Größe für das Mainboard an. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, was ich eigentlich mein habe ich hier eine kleine Darstellung für euch:

Mainboard Formfaktoren

Ihr solltet also umbedingt darauf achten, welchen Formfaktor euer PC-Gehäuse unterstützt. Falls euer Gehäuse beispielsweise den Formfaktor ATX unterstützt, müsst ihr euch aber keine Sorgen machen, da ein Gehäuse mit ATX-Unterstützung auch kompatibel mit beispielsweise Micro-ATX ist. Ein Micro-ATX Mainboard ist, wie man an der Grafik sehen kann, nur etwas kürzer und verfügt nicht über so viele PCIe Steckplätze. Die Bohrungen für die Befestigung des Mainboards sind jedoch die gleichen.

Ist mein Mainboard mit meinem Prozessor kompatibel?

Als nächste sollte man darauf achten, dass das Mainboard mit dem Prozessor kompatibel ist. Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass ich oft von dem Wort „Sockel“ geredet habe. Dieser „Sockel“ ist wichtig, denn das Mainboard ist nur mit einer bestimmten Art von Prozessor-Sockel kompatibel. Alle Kaby-Lake und Coffee-Lake Prozessoren verwenden zum Beispiel den Sockel 1151. Da ich zuvor auch von Generationen gesprochen habe gebe ich euch kurz ein kleines Beispiel:

  Mainboard: MSI Z390-A Pro 

  Sockel: LGA1151

  Kompatibilität: 8te und 9te Generation

  Prozessor: i7-6700k

  Sockel: LGA1151

  Generation: 6te Generaion (die erste Zahl hinter dem Bindestrich gibt die Generation an)

  Kompatibel: Nein

  Prozessor: i5-9700k

  Sockel: LGA1151

  Generation: 9te Generation (die erste Zahl hinter dem Bindestrich gibt die Generation an)

  Kompatibel: Ja

Ist mein Mainboard mit meinem Arbeitsspeicher kompatibel?

Als nächstes muss auf die RAM-Steckplätze geachtet werden. Die Anzahl hängt vom Formfaktor des Mainboards ab, jedoch bieten die drei von mir vorgestellten Mainboards alle vier RAM-Steckplätze. Dann solltet ihr noch auf die Taktrate eurer RAM-Riegel achten und nachsehen ob sie mit eurem Mainboard Kompatibel ist. Solange die in der Beschreibung des Mainboardes angegebenen Taktrate nicht niedriger ist, als die eurer RAM-Riegel, ist euer Mainboard mit eurem Arbeitsspeicher kompatibel.

 

Bitte beachtet, dass alle Mainboards mit LGA1151 nur bis zum Dual-Channel-Modus unterstützen. Wollt ihr also mehr als zwei RAM gleichzeitigtnutzen (beispielsweise drei oder vier RAM-Riegel) müsst ihr zu einem Mainboard mit LGA2011 Sockel greifen.

Erläuterung der Fachbegriffe: Mainboard

Der Ssockel (englisch CPU socket) ist eine sogesehen nur eine Steckplatzvorrichtung auf dem Mainboard für die CPU. In diesem Beitrag haben wir uns mit dem LGA1151 Sockel beschäftigt.

Der Chipsatz regelt die Datenübertragung zwischen CPU, Arbeitsspeicher und der Grafikkarte. Chipsätze haben immer bestimmte Bezeichnungen und werden stets von den Herstellern angegeben. Aktuelle Chipsätze für Intel Prozessoren sind z.B die Z390 Chipsätze. Chipsätze mit der Bezeichnung „Z“ befinden sich in der höheren Preisklasse. Chipsätze mit der Bezeichnung „H“ wie beispielsweise der H370 Chipsatz sind eine abgespeckte Version und befinden sich in der mittleren Preisklasse. Ein großer Unterschied zwischen H und Z Chipsätze ist zudem, dass die H Chipsätze nicht übertaktet werden können.

AMD CrossFire ist eine Methode der Firma AMD, um den gleichzeitigen Einsatz mehrer Grafikkarte in einem PCI-Express-System zu ermöglichen. NVIDIA SLI ist eigentlich genau das selbe, nur von der Konkurrenzfirma NVIDIA.

AMD CrossFire (früher AMD CrossFireX bezeichnet, in der Anfangsphase ATI Multi-Rendering) ist ein Verfahren der Firma AMD, um die Grafikleistung durch gleichzeitigen Einsatz mehrerer Grafikkarten in einem PCI-Express-System zu erhöhe

Bei DDR4 handelt es sich um Arbeitsspeicher, die viele Vorteile gegenüber den alten DDR3 RAM bringen. Sie sind wesentlich höher getaktet und können auch allgemein höhere Taktraten erreichen, was eine Leistungssteigerung bringt.

Von Übertakten spricht man, wenn man Prozessoren oder Arbeitsspeicher mit einer höheren Taktfrequenz laufen lässt. Dies bringt bei der richtigen Anwendung eine Performancesteigerung.

Eine M.2 SSD ist eine SSD-Festplatte die über den M.2 Port angeschlossen wird. Sie sind wesentlich leistungsstarker als SSD’s die über einen SATA-6G-Port angeschlossen werden. Zudem sind sie sehr schmal. Häufig findet man diese deshalb in Ultrabooks wieder. Aufgrund ihrer enormen Leistungskraft werden sie jedoch aktuell in fast allen Rechnern verbaut.

Fazit

Wie ihr also sehen könnt, gibt es sehr viele verschiedene Mainboards und auch viele Faktoren auf die man achten muss. Ich hoffe jedoch, dass ich euch weiter helfen konnte und euch vielleicht sogar eure Kaufentscheidung abgenommen habe. Für mich ist aktuell das MSI Z390-A Pro das Mainboard, dass das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. 

 

Und selbst wenn du gar nicht vor hast zu Übertakten, schadet es nicht ein wenig mehr Geld bei Mainboards auszugeben, da die Langlebigkeit teurer Mainboards meistens wesentlich besser ist. Zudem weiß man nie, ob man nicht in der Zukunft doch mal die ein oder andere CPU übertakten möchte. 

 

Falls du noch die perfekte Gaming CPU suchst, kannst du gerne in meinem Beitrag bester i5 Prozessor zum Zocken vorbeischauen. Die dortige Empfehlung ist zudem mit all den hier vorgestellten Boards kompatibel