Mainboard herausfinden

Wir Gamer stellen uns öfter die Frage: Welches Mainboard habe ich damals eigentlich in meinem PC verbaut. Muss ich den PC denn wirklich aufschrauben um sicher gehen zu können, welches Mainboard ich besitze? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Es gibt verschiedene Wege herauszufinden welches Mainboard in einem PC verbaut ist. Das ganze funktioniert auch ohne ein Drittanbieterprogramm. Ich werde euch mehrere Mehtoden vorstellen, damit ihr sicher gehen könnt, dass auch die richtigste Methode für euch dabei ist, um herauszufinden, welches Mainboard man eigentlich besitzt.

Mainboard herausfinden ohne Programm

Methode 1: Eingabeaufforderung CMD

Die erste Methode ist warscheinlich die einfachste und auch effektivste Methode um herauszufinden, welches Mainboard in dem eigenen PC verbaut ist.

 

Schritt 1: Als aller erstes klickt man mit der rechten Maustaste auf die Start-Taste (Windows Symbol) in der Taskleiste und wählt im folgenden Menü „Ausführen“ aus. Noch schneller funktioniert die Tastenkombination „Windows-Taste +R“ auf eurer Tastatur. Mit dieser Tastenkombination wird ebenso „Ausführen“ ausgeführt.

Schritt 2: Als nächstes gibt man unter Öffnen “cmd” ein und klickt auf “OK”. Jetzt öffnet sich die Eingabeaufforderung.

Schritt 3: In der Eingabeforderung trägt man nun folgenden Befehl ein (oder man kopiert ihn und fügt ihn mit der Tastenkombination „STRG + V“ ein):

wmic baseboard get product,Manufacturer,version,serialnumber

Schritt 4: Danach drückt man „Enter“ und in der nächsten Zeil wird dann die Benennung des Mainboardes neben ein paar Zusatz-Informationen angezeigt:

Unter Manufacturer steht der Hersteller.

Unter Product steht die Produktbezeichunung.

Unter SerialNumber steht die Serien-Nummer

 

Das ganze sieht dann beispielsweise so aus:

Methode 2: Systeminformationen auslesen

Schritt 1: Als aller erstes klickt man mit der rechten Maustaste auf die Start-Taste (Windows Symbol) in der Taskleiste und wählt im folgenden Menü „Ausführen“ aus. Noch schneller funktioniert die Tastenkombination „Windows-Taste +R“ auf eurer Tastatur. Mit dieser Tastenkombination wird ebenso „Ausführen“ ausgeführt.

Schritt 2: Als nächstes gibt man unter Öffnen “msinfo32” ein und klickt auf “OK”. Jetzt öffnet sich ein Fenster mit dem Namen: Systeminformationen.

Schritt 3: Jetzt muss man nur noch die Infos auslesen. Unter den Punkten “Hauptplatinenhersteller”, “Hauptplatinenmodell” und “Hauptplatinenname” findet man die Informationen über das verbaute Mainboard. Leider funktioniert diese Methode nicht immer.

Methode 3: DirectX-Diagnoseprogramm

Schritt 1: Als aller erstes klickt man mit der rechten Maustaste auf die Start-Taste (Windows Symbol) in der Taskleiste und wählt im folgenden Menü „Ausführen“ aus. Noch schneller funktioniert die Tastenkombination „Windows-Taste +R“ auf eurer Tastatur. Mit dieser Tastenkombination wird ebenso „Ausführen“ ausgeführt.

Schritt 2: Als nächstes gibt man unter Öffnen “dxdiag” ein und klickt auf “OK”. Jetzt öffnet sich die Eingabeaufforderung.

Schritt 3: Als nächstes muss man kurz warten bis das DirectX-Diagnoseprogramm eine kurze Analyse gemacht hat. Danach werden einem Informationen über das eigene System angezeigt. Unter dem Punkt “Systemhersteller” und “Systemmodell” findet man die Informationen über das Mainboard. Jedoch funktioniert auch diese Methode nicht immer.

Methode 4: BIOS

 Wenn all diese Methoden nicht funktioniert haben, dann solltet ihr in eurem BIOS überprüfen, welches Mainboard in eurem PC verbaut ist. Diese Methode ist etwas umständlicher, funktioniert aber zu 100%.

 

Um in das BIOS zu gelangen, muss man zuerst den PC ausschalten. Sobald man ihn wieder Startet und er am hochfahren ist, drückt man die dementsprechende Taste um ins BIOS zu gelangen. Häufig ist diese „Entf“. Jedoch können es auch die Tasten „F1“, „F2“, „F8“ oder „F10“ sein. Falls man den Windows Startbildschirm sehen sollte, hat es nicht funktioniert und man muss das ganze wiederholen.

 

Sobald man im BIOS angekommen ist, muss man nur noch nach den Mainboardinformationen ausschau halten. Bei mir sieht das wie folgt aus:

Methode 5: Mainboard ausbauen

Sollte wirklich keine der oben genannten Methoden für euch funktionieren, dann bleibt euch nichts anderes übrig, als doch euer Gehäuse aufzumachen. Falls es nicht anders geht, dann befolgt folgende Tipps dazu:

 

Schritt 1: Man schaltet seinen PC aus und schaltet auch die Stromzufuhr via Power-Schalter auf der Rückseite des PCs aus. 

Schritt 2: Danach steckt man alle Kabel (USB-Kabel, Stromkabel, LAN-Kabel etc.) ab

Schritt 3: Dieser Schritt ist besonders wichtig. Bevor man irgendetwas im inneren des Computers anfasst, muss man sich ERDEN. Das macht man am einfachsten indem an eine Heizung fasst. Dadurch wird verhindert, dass man statische Elektrizität am PC entladet, wenn man ausversehen empfindliche Komponenten des PCs berührt.

Schritt 4: Nun legt man den PC seitlich auf einen Tisch oder den Boden und öffnet das Gehäuse. 

Schritt 5: Jetzt muss man nur noch die Modellnummer, Seriennummer oder die Modellbezeichnung auf dem Mainboard finden. Diese sind fast immer auf dem Mainboard abgebildet und sehr leicht zu finden.

Mainboard herausfinden mit Programm

Programm: CPU-Z

Schritt 1: Als aller erstes downloadet man das Programm CPU-Z. Keine Sorge, das Programm ist komplett Viren- und Malewarefrei und nur dazu gedacht eure Systemkomponenten auszulesen

Schritt 2: Als nächstes installiert man das eben heruntergeladene Programm und öffnet es anschließend.

Schritt 3: Unter dem Tab Mainboard findet man alle Informationen, die man zu seinem Mainboard braucht.