Monitor für Bildbearbeitung bis 300 Euro

Du suchst einen Monitor für Bildbearbeitung bis 300 Euro? Klasse, dann bist du hier genau richtig. Denn heutzutage ist Fotografie ohne Bildbearbeitung kaum mehr möglich.

Doch wie genau fängt man eigentlich mit der Bildbearbeitung an und was braucht man um Bilder anständig bearbeiten zu können? Und ist es überhaupt möglich ordentlich Bilder auf einem Monitor bis 300 Euro zu bearbeiten? Genau bei diesen Fragen möchte ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Ich werde auf alle Faktoren, auf die du achten solltest, eingehen und dir bei der Suche nach dem perfekten Monitor für Bildbearbeitung helfen. 

Wie immer gibt es hier erstmal eine kleine Tabelle von mir für diejenigen, die ein wenig lesefaul sind. Im weiteren Verlauf des Artikels erfährst du zudem alles rund um die perfekte Größe, Einstellungen etc. Desweiteren werde ich dir die besten 3 Monitore für Bildbearbeitung bis 300 Euro vorstellen, dir ein wenig über die Produktdetails erzählen. Die Frage die ich jedoch zuerst klären möchte ist, warum Bildbearbeitung so wichtig ist.

Dell U2417H
Dell U2417H
  • 24 Zoll
  • 1920x1080
  • IPS-Panel
  • 99%ige sRGB Abdeckung
Viewsonic VP2468
Viewsonic VP2468
  • 24 Zoll
  • 1920x1080
  • IPS-Panel
  • 99%ige sRGB Abdeckung
BenQ GW2765HT
BenQ GW2765HT
  • 27 Zoll
  • 2560x1440
  • IPS-Panel
  • 100%ige sRGB Abdeckung

Warum ist Bildbearbeitung so wichtig?

Wenn Du direkt im JPEG fotografierst wird das Foto automatisch von der Kamera bearbeitet. Bestimmt hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass ein Foto wesentlich kräftigere Farben als in Real hatte. Die meisten Hersteller sorgen also schon dafür, dass die Farbsättigung von Haus aus hochgeschraubt wird. Das bedeutet, dass die Kamera von selbst das Bild schon ein wenig bearbeitet. Wie kann man diesem entgegen wirken ? Ganz einfach: RAW-Format. Dieses Format ist im Gegensatz zum JPEG kein „normales Bild“, denn RAW bedeutet, dass das Foto nur aus gespeicherte Bildinformationen in dem in jedem einzelnen Pixel detaillierte Werte über Position, Farbe, Kontrast etc. geschrieben sind. 

 

Auch ist eine Vorschau dieses Formates ohne spezielles Programm nicht möglich Ein Foto im RAW-Format muss also bearbeitet werden, da es wie das Format schon sagt, „roh“ ist. Das ganze bietet aber einen riesen Vorteil, den viele Hobby-Fotografen unterschätzen, da dieses „Bild“ alle Informationen enthält, welche für die Bildbearbeitung wichtig sind. Da ein Foto im JEPG-Format schon bearbeitet ist, gehen automatisch viele wichtige Informationen vorab schon verloren. Dieses Problem hat man nicht, wenn man im RAW-Format fotografiert. Jeder professionelle Fotograf benutzt deshalb das RAW-Format und bearbeitet anschließend seine Fotos in der Regel mit der Software Photoshop oder Lightroom. Beide Programme haben ihre Vorteile und ergänzen sich zudem hervorragend.

Welche Auflösung ist bei einem Monitor für Bildbearbeitung wichtig?

Als erstes widmen wir uns der Frage, welche Auflösung am besten den perfekten Monitor für Bildbearbeitung geeignet ist. An sich kann man sagen, dass eine höhere Auflösung immer besser ist, da es einfach schöner ist, mit einer hohen Auflösung zu arbeiten. Zudem, je höher die Auflösung ist, desto kleiner werden die Programm-Bestandteile des Bearbeitungsprogramms. Das bedeutet, dass man mehr Platz für das Bild zur Verfügung hat, da Paletten und Werkzeugleisten kleiner dargestellt werden. Das hat aber auch einen hässlichen Nachteil. Sollte die Auflösung zu hoch und dein Bildschirm zu klein sein, kannt man nicht mehr erkennen wo man hin klickt. 

 

Deshalb sollte die Auflösung immer im Verhältnis zu Größe des Monitors stehen, da es wenig Sinn macht, einen sehr kleinen Monitor (z.B 15 Zoll) mit einer 4K-Auflösung zu kaufen, weil die angezeigten Programme dadurch viel zu klein werden. Das bringt uns auch gleich zur nächsten Frage: Wie groß sollte mein Monitor für Bildbearbeitung sein? Kurz vorher noch eine kleine Übersicht über die verschiedenen Auflösungen, die in Frage kommen:

Full HD
1920 x 1080 Pixel
WQHD
2560 x 1440 Pixel
4K
3840 x 2160 Pixel

Wie groß sollte mein Monitor für Bildbearbeitung sein?

Welche Größe du nutzt, entscheidet eigentlich hauptsächlich der einem zu Verfügung stehende Platz auf dem Schreibtisch und natürlich wie viel Geld man ausgeben möchte, da natürlich große Monitore eindeutig mehr als kleine Monitore für Bildbearbeitung kosten. Die meisten Fotografen benutzen jedoch Monitore zwischen 24 und 27 Zoll. Wer aber extrem viel Platz hat, kann auch über die Anschaffung eines 34 Zoll Monitors nachdenken. Trotzdem ist es das wichtigste auf das richtige Verhältnis zwischen Größe und Auflösung zu achten. Hier eine kleine Übersicht über das perfekte Verhältnis:

24 Zoll
Full-HD
27 Zoll
bis WQHD
35 Zoll
bis 4K

Farbraum

An einer Kamera kann man zwischen zwei verschiedene Farbräumen wählen: den Adobe-RGB-Farbraum und den sRGB-Farbraum. Diese Auswahl hat eine große Auswirkungen auf die Weiterverarbeitung der Bilder, deshalb möchte ich kurz auf die beiden verschiedenen Farbräume eingehen.

Der Adobe-RGB-Farbraum (Rot, Grün, Blau) ist für professionelle Ansprüche gedacht und vor allem für Fotografen die ihre Bilder drucken.


Beim drucken werden nämlich besonders die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz benutzt und wenn vorher die Farben in Adobe-RGB vorliegen, können diese Farben sehr gut von den Druckfarben wiedergegeben werden. Das bedeutet, dass es beim Farbraum sehr stark um die Weiterverarbeitung des Bildes geht.


Der sRGB-Farbraum hingegen ist viel kleiner als der Adobe-RGB-Farbraum. Doch dafür hat das einen riesigen Vorteil: Er umfasst nur die Farben, die Monitore, Displays etc. wiedergeben können. Damit wird gesorgt, dass das Foto auf möglichst vielen Displays gleich aussieht.

Das bedeutet, falls du deine Bilder hauptsächlich druckst, solltest du einen Monitor für Bildbearbeitung wählen, der den Adobe-RGB-Farbraum möglichst zu 100% abdeckt. Solltest du deine Bilder hauptsächlich im Internet, Beamern und Co. präsentieren, solltest du zu einem Monitor mit sRGB-Farbraum Abdeckung greifen. Ob der Monitor einen der beiden angesprochenen Farbräume fast zu 100% abdeckt, ist sehr einfach herauszufinden.

 

 TIPP: Die Hersteller sind auf diese Farbabdeckungen sehr stolz und schreiben es ziemlich sicher in die Beschreibung des Produktes. Sollte es nicht in der Beschreibung stehen kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Monitor sicherlich keine definierte Farbabdeckung für den Adobe-RGB- oder sRGB-Farbraum besitzt.

Kontrast

Der nächste Punkt dem wir uns widmen ist der Kontrast. Beim Kontrast ist es wichtig, dass der Monitor für Bildbearbeitung so viel wie möglich wiedergeben kann und dabei ist nicht der dynamische Kontrast gemeint. Gerade bei normalen Bildschirmen sind Kontraste von 10000:1 keine Seltenheit. Dieses Verhältnis bestimmt, wie viele Abstufungen vom Monitor abgebildet werden können. Jedoch trügt der schein, da die hohen Zahlen für einen Bildschirm zur Bildbearbeitung alles andere als gut sind. 

 

Besonders bei einem Monitor für Bildbearbeitung sind etwas niedrigere Werte wichtig, da dadurch die dunklen Töne nicht zu sehr in Benachteiligung geraten. Zudem sieht man noch Details in den Schatten, welche bei einem hohen Kontrastverhältnis kaum erkennbar sind. Zudem wird mit einem niedrigen Kontrastverhältnis die Abbildung von Schwarz und Dunkelgrau einfacher. Wie kann man sich also sicher sein, dass ein Monitor das perfekte Kontrastverhältnis für Bildbearbeitung besitzt ? Ganz einfach: Farbraum, Helligkeit und Kontrast sind hauptsächlich vom Panel des Bildschirms abhängig. Solang man also das richtige Panel wählt, muss man sich kaum Sorgen machen.

Helligkeit

Die Helligkeit des Monitors spielt auch eine wichtige Rolle. Je nachdem wie dein Raum ausgeleuchtet ist, muss dein Monitor mit seiner Helligkeit dagegenhalten. Mein Tipp: Der Raum solltet nicht zu hell sein, da es meiner Meinung nach die Bildbearbeitung erschwert, jedoch sollten es ca. 200 bis 250 cd/qm sein.

Farbtiefe

Ganz wichtig ist auch noch die Farbtiefe des Displays. Für die Bildbearbeitung sollte man auf 10-Bit Displays setzen um weiche Schatten- und Farbübergänge zu realisieren. Normalerweise kann das menschliche Auge gar nicht zwischen so viele Farben unterscheiden, jedoch gibt es einige Farben, bei denen es die verschiedenen Abstufungen sehr deutlich erkennt.
[icon name=“exclamation-triangle“ class=““ unprefixed_class=““] HINWEIS: Natürlich besitzen alle von mir vorgestellten Monitore daher ein 10+ Bit Display.

Unterschied von 8Bit zu 10Bit

Panel – das Herzstück des Monitors

Die Punkte Kontrast, Helligkeit und Farbraum finden sich in dem richtigen Panel wieder, dem Herzstück des Monitors. Bei den Panels gibt es diverse Technologien, ich persönlich kann aber nur eine Panel-Art empfehlen: IPS, und das am besten noch matt.
Warum matt ? Auch dafür gibt es eine einfacher Erklärung. Die hochglänzend spiegelnden Panels, die vor allem in Laptops verbaut werden, sind eigentlich völlig ungeeignet für die Bildbearbeitung. Sie spiegeln Farben aus der Umgebung und sorgen für unschöne Farbstiche, die die Bildbearbeitung nur noch erschweren. IPS-Panel kann man zudem aus jedem Blickwinkel benutzen, was dafür sorgt, dass das Bild aus allen Richtungen „gleich angezeigt“ wird. Ein IPS-Panel bietet einen guten Farbraum, Helligkeit und Kontrast – die perfekte Mischung.

Die besten Monitore für Bildbearbeitung bis 300 Euro

DELL U2417H

Der Dell U2417H macht allein optisch schon was her. Mit seinem super dünnen Rahmen und InfinityEdge, passt er einfach nur perfekt in jedes Büro. Der volle Name lautet „Dell UltraSharp InfinityEdge U2417H“. Er hat einen 45 Prozent kleineren Rahmen im Vergleich zu seinem Vorgänger dem Dell U2415 und bestitz nun eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Laut dem Hersteller wurde auch die Anzeige optimiert. Das bedeutet, dass z.B die 99%ige sRGB-Abdeckung bei einem Delta E von < 3 auf < 2 verbessert wurde. Der Dell U2417H besitzt also alles, was das Herz begehrt. 

 

Ein perfektes Verhältnis von Größe zu Auflösung, ein IPS-Panel und eine 99%ige sRGB Abdeckung, welche besonders für Fotografen die ihre Bilder hauptsächlich online oder auf Displays etc präsentieren, gedacht ist. Dank des IPS-Panel ist zudem auch ein extrem weiter Betrachtungswinkel von 178° möglich. Außerdem ist der Bildschirm bis zu 130 mm in der Höhe verstellbar und zusätzlich noch dreh-, neig- und schwenkbar. Auf der linken Seite befinden sich zudem im unteren Drittel zwei USB-3.0-Hub mit Schnellladefunktion. Geliefert wird der Dell U2417H mit einem DisplayPort-Kabel, USB-3.0-Upstream-Kabel für Nutzung der integrierten USB-Ports, einem Netzkabel und einer CD mit Handbuch. Die CD enthält zudem ein Standardprofil für den Monitor.

Größe: 24 Zoll

Auflösung: 1920×1080

Panel:: IPS

sRGB Abdeckung:: 99%

Adobe-RGB Abdeckung: – 

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Kontrastverhältnis 95%
Farbtiefe 100%
sRGB Abdeckung 99%
Qualität 85%

Viewsonic VP2468

Der Viewsonic VP2468 ist optisch zwar nicht so schön wie der Dell U2417H, jedoch sollte das Design bei einem Monitor für Bildbearbeitung eigentlich nicht ausschlaggebend sein. Mit seinem super dünnen Rahmen, passt er jedoch trotzdem perfekt in jedes Büro. Er besitzt ebenso eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Laut dem Hersteller soll er für farbkritische Anwendungen eine maximale Farbgenauigkeit bieten. Für eine präzise und einheitliche Farbe wurde der Bildschirm auf einen Delta-E < 2 Wert kalibriert. Außerdem besitzt er eine integrierten Farbgleichheitsfunktion, welche für einen konsistenten Farbwert über den gesamten Bildschirm sorgt. Das Verhältnis von Größe zu Auflösung ist zudem perfekt. 

 

Das ganze wird abgestimmt mit einem IPS-Panel und einer 99%ige sRGB Abdeckung, welche besonders für Fotografen die ihre Bilder hauptsächlich online oder auf Displays etc präsentieren, gedacht ist. Dank des IPS-Panel ist zudem auch ein sehr breiter Betrachtungswinkel möglich. Nebenbei ist noch die Hardware für akurate Farbwiedergabe kalibrierbar. Außerdem ist der VP2468 mit vier USB-3.0-Hub ausgestattet, Geliefert wird der Bildschirm mit einem DisplayPort-Kabel, USB-3.0-Upstream-Kabel für Nutzung der integrierten USB-Ports, einem Netzkabel und einer Kurzanleitung.

Größe: 24 Zoll

Auflösung: 1920×1080

Panel:: IPS

sRGB Abdeckung:: 99%

Adobe-RGB Abdeckung: – 

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Kontrastverhältnis 95%
Farbtiefe 100%
sRGB Abdeckung 99%
Qualität 85%

BenQ GW2765HT

Auch der BenQ GW2765HT ist optisch nicht so schön wie der Dell U2417H, jedoch laut BenQ ein überlegener Allrounder im Premium Bereich. Er besitzt zwar einen dickeren Rahmen als die anderen beiden vorgestellten Monitore, jedoch eine Auflösung 2560 x 1440 Pixeln, was ihm 77% mehr Arbeitsfläche bietet als herkömmliche Monitore mit 27 Zoll. Damit die Augen während man vor dem LED-Monitor sitzt und arbeitet, so wenig wie möglich belastet werden, hat BenQ hier zwei neue Entwicklungen verbaut. Einerseits nutzt BenQ hierbei flimmerfreies LED-Backlight. Normalerweise kann man das flimmern der LED-Monitore ohne Hilfsmittel nicht wahrnehmen, jedoch belastet die Frequenz unbewusst die Augen und sorgt für Müdigkeit. 

 

Die passiert dir beim GW2765HT nicht. Außerdem setzt BenQ auf eine Low-Blue-Light Technologie, welche entwickelt wurde, um das blaue Licht, das die Monitore ausstrahlen, zu reduzieren, um die Augen zu schonen, da die Augen, auf blaues Licht sehr empfindlich reagieren und es sie nachhaltig stören kann. Das Verhältnis von Größe zu Auflösung ist übrigens perfekt, da der Monitor wie schon gesagt 27 Zoll groß ist und über eine WQHD Auflösung vefügt. Das ganze wird abgestimmt mit einem IPS-Panel und einer 100%ige sRGB Abdeckung, auf welche BenQ besonders stolz ist. 

 

Dank des IPS-Panel ist, wie schon beim Dell U2417H und beim Viewsonic VP2468, ein sehr breiter Betrachtungswinkel möglich. Sehr schön ist auch, dass der BenQ Monitor, wie schon der von Dell bis zu 130 mm höhenverstellbar ist und zusätzlich noch dreh-, neig- und schwenkbar. Geliefert wird der Bildschirm mit einem DisplayPort-Kabel, einem Netzkabel, und einem HDMI-, so wie VGA-Kabel. Beiliegend ist noch ein Handbuch mit CD.

Größe: 27 Zoll

Auflösung: 2560×1440

Panel:: IPS

sRGB Abdeckung:: 100%

Adobe-RGB Abdeckung: – 

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Kontrastverhältnis 95%
Farbtiefe 100%
sRGB Abdeckung 99%
Qualität 85%

Bildschirmkalibrierung

Methode 1: Visuell

Macht es wirklich Sinn den Bildschirm per Augenmaß zu kalibrieren und funktioniert das überhaupt? Vorab, diese Methode ist nur für Hobby-Fotografen, die nichnoch extra Hardware für die Kalibrierung kaufen möchten und deren Bildschirm den sRGB-Farbraum abdeckt.


 Schritt
Als erstes muss man den Bildschirm auf die Werkseinstellungen zurücksetzen


 Schritt
Als zweites sucht man mit Hilfe des On-Screen-Menüs des dementsprechenend Monitors die Einstellungen „Farbtemperatur“ und stellt sie auf 6500 Kelvin.


 Schritt
Als drittes öffnet man das Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl


 Schritt
Als nächstes lädt man sich dieses Testbild herunter und öffnet es mit der Bildbearbeitungssoftwäre. Mit diesem Testbild stellen wir den sogenannten „Schwarzpunkt“ ein. Hierzu nutzt man den Helligkeitsregler des On-Screen-Menüs des Monitors und stellt diesen so ein, dass du auf dem Testbild alle Zahlen gut lesbar sind.


 Schritt
Als nächstes lädt man sich das zweite Testbild herunter. Mit diesem stellt man den sogenannten „Weißpunkt“ ein. Das Prinzip ist das selbe wie beim „Schwarzpunkt“, nur nutzt man diesmal den Kontrastregler des On-Screen-Menüs.


 Schritt
Der näschte Schritt beinhaltet das Kalibrieren des Gammas mit Hilfe von dieser Website.


 Schritt
Als vorletzter Schritt muss man kontrollieren, ob das Gamma 2,2 beträgt. Denn das ist genau der Gammawert, der für eine Kalibrierung wird. Nutze dafür diesen Gammatest.


⑧ Schritt
Als letztes wird die Graudarstellung überprüft. Falls der Bildschirm gut kalibriert wurde, sieht man bei diesem Test beide grauen Flächen bei wie eine große graue Fläche. Falls nicht, hast du einen Fehler in Schritt 1-7 gemacht. Ist die rechte Hälfte deutlich heller bzw. dunkleroder zeigt einen Farbstich, muss die Gammakalibrierung korrigiert werden. Zeigt die rechte Hälfte einen Farbstich, stimmt der Gammawert in einem Farbkanal nicht. Beides können Sie über die Gammakalibrierung korrigieren. Zeigt die linke Hälfte einen Farbstich, muss die Farbtemperatur korrigiert werden.

Methode 2: Farbkolorimeter - Datacolor SpyderX Pro

Falls einem aber die visuelle Kalibrierung viel zu aufwendig ist, gibt es noch eine viel einfachere und auch genauere Lösung. Diese nennt sich Farbkolorimeter. Falls du noch nie von einem Farbkolorimeter gehört hast, musst du dir keine sorgen machen. Eigentlich ist ein Farbkolorimeter nur ein kleines Gadget, dass dir bei der Kalibrierung deines Monitors hilft und dazu noch zu 100% genau ist. Als kleine Anleitung wie das ganze funktioniert, habe ich hier ein Video für dich.

Hilfreiche Tools für die Bildschirm-Kalibrierung

Egal ob Mac oder Windows, es gibt für beide Betriebssystem Tools, mit denen man die visuelle Methode der Bildschirm-Kalibrierung ebensfalls machen kann.

Bei dem Betriebssystem Windows muss man einfach nur in die Suche in der Startleiste „Display Color Calibration Tool“ eingeben.

Bei Mac gibt es unter Systemeinstellungen -> Monitore/Farben/Kalibrieren einen Kalibrierungsassistent.

Mit beiden Tools ist es möglich Gamma, Schwarz- und Weißpunkt sowie Farbtemperatur einzustellen.

Jedoch vertraue ich solchen Tools eigentlich ungern und rate doch zur DIY-Self Variante oder zu einem Farbkolorimeter.

Die besten Monitore für Bildbearbeitung aus anderen Preisklassen

Zu guter letzt wollte ich trotzdem noch einmal schnell auf die Monitore aus der Mittel- bzw. High-Endklasse eingehen, da es ja sein könnte, dass du während dem Lesen dieses Beitrages dich doch dazu entscheidest, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen. Aus diesem Grund habe ich noch zwei weitere Monitore herausgesucht, welche sich jedoch wie schon gesagt in einer höheren Preisklasse liegen.

Mittelklasse Monitor für Bildbearbeitung - BenQ SW2700PT

Der BenQ SW2700PT ist ein Monitor aus der mittleren Preisklasse, hat aber für seine ca. 700 Euro einiges auf dem Kasten. Er besitzt eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel und ist 27 Zoll groß. Was besonders hervor sticht, ist, dass der SW2700PT eine 100%ige sRGB-Abdeckung und eine 99%ige Adobe-RGB Abdeckung besitzt, was in dieser Preisklasse schon gewaltig ist. Der BenQ SW2700PT besitzt also alles, was das Herz begehrt. Abgestimmt wird das ganze mit einem perfekten Verhältnis von Größe zu Auflösung und einem IPS-Panel mit doppelter Abdeckung, daher ist es egal ob du deine bearbeiteten Bilder online präsentieren oder ausdrucken möchtest – mit diesem Monitor bist du für beides gewappnet. 

 

Auch die Hardware ist mit beiliegender Software kalibrierbar. Dank des IPS-Panel ist zudem auch ein extrem weiter Betrachtungswinkel von 178° möglich. Außerdem ist der Bildschirm bis zu 130 mm in der Höhe verstellbar und zusätzlich noch dreh-, neig- und schwenkbar. Außerdem besitzt er noch einen USB-3.0-Hub mit Schnellladefunktion. Geliefert wird der BenQ SW2700PT mit einem DisplayPort-Kabel, USB-3.0-Upstream-Kabel für Nutzung der integrierten USB-Ports und einem Netzkabel. Besonderes Highlight beim Lieferumfang ist der OSD-Controller und die hochwertige Monitorblende, welche besonders für die Bildbearbeitung sehr hilfreich ist. 

Größe: 27 Zoll

Auflösung: 2560×1440

Panel:: IPS

sRGB Abdeckung:: 100%

Adobe-RGB Abdeckung: 99% 

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Kontrastverhältnis 95%
Farbtiefe 95%
sRGB Abdeckung 100%
Adobe-RGB Abdeckung 99%
Qualität 90%

Monitor für Bildbearbeitung - EIZO CG2730

Der Eizo CG2730 ist DER Monitor wenn es um High-End geht. Eizo ist eine der Marken, die im High-End Bereich für Bildbearbeitung die Nase vorne hat. Er besitzt ebenso eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel und ist 27 Zoll groß. Genauso wie der BenQ SW2700PT besitzt der Eizo CG2730 eine doppelte Abdeckung, welche eine 99%ige sRGB-Abdeckung und eine 98%ige Adobe-RGB Abdeckung umfasst. Das sollte man jedoch in dieser Preisklasse auch erwarten können. In farbkritischen Umgebungen ist der EIZO dann komplett in seinem Element. Aufgrund einer modernen LED-Hintergrundbeleuchtung können gängige Offset-Druckbedingungen ebenso wie RGB-Arbeitsfarbräume jenseits von sRGB präzise wiedergegeben werden. 

 

Der mitgelieferte Software Color Navigator leisten dazu auch seinen Beitrag. Besonders aufgrund des eingebauten Messgerätes kann auf einen separaten Farbkolorimeter verzichtet werden. Abgestimmt wird das ganze mit einem perfekten Verhältnis von Größe zu Auflösung und einem IPS-Panel mit doppelter Abdeckung, daher ist es egal ob du deine bearbeiteten Bilder online präsentieren oder ausdrucken möchtest – mit diesem Monitor bist du für beides gewappnet. 

 

Dank des IPS-Panel ist zudem auch ein extrem weiter Betrachtungswinkel von 178° möglich. Außerdem ist der Bildschirm in der Höhe verstellbar und zusätzlich noch dreh-, neig- und schwenkbar. Außerdem besitzt er noch drei USB-3.0-Hub mit Schnellladefunktion. Geliefert wird der Eizo CG2730 mit einem DisplayPort-Kabel, USB-3.0-Upstream-Kabel für Nutzung der integrierten USB-Ports und einem Netzkabel. Auch eine hochwertige Monitorblende umschließt der Lieferumfang.

Größe: 27 Zoll

Auflösung: 2560×1440

Panel:: IPS

sRGB Abdeckung:: 99%

Adobe-RGB Abdeckung: 98% 

Meine Bewertung

Preis-Leistung 100%
Kontrastverhältnis 100%
Farbtiefe 100%
sRGB Abdeckung 99%
Adobe-RGB Abdeckung 98%
Qualität 100%

Fazit

Kurz und knapp gesagt, gibt es schon Monitore bis 300 Euro die für die Bildbearbeitung geeignet sind. Jedoch ist es sehr schwer einen Monitor mit einer 100%igen Adobe-RGB Abdeckung in dieser Preisklasse zu finden. Falls du auf die Suche nach genau so einem Monitor bist, da du die Bilder primär ausdruckst, musst du leider ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, aber ich habe dir auch für diesen Fall zwei Monitore am Ende des Beitrages vorgestellt. Falls du aber deine Bilder hauptsächlich online präsentierst, dann solltest du in diesem Beitrag fündig geworden sein. Ich hoffe ich konnte dir mit Hilfe dieses kleinen Beitrages ein wenig weiterhelfen. Bei Fragen oder Anregungen kannst du gerne die Kommentar-Funktion unter diesem Beitrag benutzen.